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Verhandlungskompetenz erwerben

Projektziele

Unter Verwendung des sog. „Harvard-Konzeptes" sollte ein Schulungskonzept entwickelt und erprobt werden, dass als Curriculum überall Anwendung finden kann. Beim Harvard–Konzept geht es um mehr als eine „Technik", es steht der Grundsatz dahinter, dass alle Beteiligten am Verhandlungsprozess einen Mehrwert erhalten. Der Verhandlungsprozess soll in seiner Grundsätzlichkeit verstanden werden.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Interessenverbänden sollten nach diesem Konzept ihre Verhandlungskompetenz stärken.

Projektergebnisse

Der Projektträger entwickelte ein Schulungskonzept, um die Verhandlungskompetenz der Vertreterinnen und Vertreter der Behindertenverbände zu stärken.

Wichtige Inhalte des Konzeptes sind:

  • Inhalt des BGG
  • Was sind Zielvereinbarungen?
  • Definition von Barrierefreiheit
  • Erkennen von unterschiedlichen Interessen
  • Fundierung der eigenen Verhandlungsposition
  • Erlernen von Verhandlungstechniken

Im Geschäftsjahr 2012 wurden 2 Schulungen nach diesem Konzept durchgeführt:

  • vom 17.08. bis 19.08. in Berlin und
  • vom 24.08. bis 26.08.2012 in Göttingen

Sie interessieren sich für eine Schulung? Wenden Sie sich bitte direkt an die Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" Deutschland e. V. (ISL).

Hintergrund

Zielvereinbarungspartner aus der Industrie verfügen über gut geschultes Personal, das gewohnt ist zu verhandeln.

Verbände und ihre Mitglieder sind geübt im Aufstellen und Durchsetzen politischer Forderungen. Seit Bestehen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) wurden nur sehr wenige Zielvereinbarungen abgeschlossen. Aus diesem Grund gibt es bei den Verbänden behinderter Menschen nur geringe Verhandlungserfahrungen.

Träger des Projektes

Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" Deutschland e. V. (ISL)

Laufzeit

01.01.2009 bis 31.12.2010,
01.01.2012 bis 31.12.2012