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Workshop zur Festlegung von Standards für Stadtführer zum barrierefreien Reisen

17.01.2012 (10:30 - 17:00)

Es handelt sich um eine interne Veranstaltung im Rahmen des BKB-Projektes "Barrierefreie Stadtführer".

Ort:

Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18
10117 Berlin

Datum und Zeit:

17.01.2012, 10:30 bis 17:00 Uhr

Hintergrund und Ziel des Workshops:

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist das Thema „Barrierefreiheit“ wieder verstärkt in den Fokus gerückt. Bis zur Verwirklichung einer umfassenden Barrierefreiheit braucht es Unterstützungssysteme und Informationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, welche über die konkreten aktuellen Bedingungen vor Ort informieren und Zugangsmöglichkeiten oder Barrieren aufzeigen.

In den letzten Monaten wurde im Rahmen des BKB-Projektes "Barrierefreie Stadtführer" eine bundesweite Studie zum Thema „Barrierefreie Stadtführer - Aktueller Stand und Zukunftsperspektiven“ durchgeführt. Es wurden Stadtführer untersucht, in denen Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort enthalten sind. Darunter waren Publikationen von den verschiedenen Behindertenverbänden sowie Bücher und Handreichungen großer Reiseführerverlage.

Der Sinn der Studie war es herauszufinden, welche Möglichkeiten der Aufarbeitung von Informationen zur Barrierefreiheit es gibt. Es wurde überprüft, welche Informationen von Menschen mit verschiedenen Behinderungen unbedingt benötigt werden und in welcher Form diese am besten zugänglich gemacht werden können.

In dem internen Workshop werden die Ergebnisse diskutiert und Mindeststandards festgelegt, welche Informationen in welcher Form in jeder Stadtführer-Publikation enthalten sein müssen.

Die Ergebnisse werden in einer Handreichung zusammengefasst und den Behindertenverbänden sowie den Behindertenbeauftragten der Städte zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Ergebnisse auf der ITB Berlin und auf der Leipziger Buchmesse Reisebuchverlagen und Reiseveranstaltern zugänglich gemacht, um möglichst zu ver­bindlichen Umsetzungen – beispielsweise im Rahmen von Zielvereinbarungen – zu kommen.