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Eine Arbeitsgruppe der Bundesarbeitsgemeinschaft ÖPNV der kommunalen Spitzenverbände (BAG ÖPNV) hat eine Handlungsempfehlung mit dem Titel "Vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV - Hinweise für die ÖPNV-Aufgabenträger zum Umgang mit der Zielbestimmung des novellierten PBefG" herausgegeben.

Eine Rahmenzielvereinbarung zwischen dem Deutschen Jugendherbergswerk Gesamtverband und der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen e. V. sowie den der Zielvereinbarung beigetretenen Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen konnte erfolgreich verabschiedet werden. Sie wurde nun auch im Zielvereinbarungsregister des BMAS eingetragen.

Welche Folgen unwahre Werbeversprechen nach sich ziehen, bekam die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft GmbH zu spüren. Die SGS erhielt jetzt eine Abmahnung wegen irreführender Werbung zugestellt, weil sie seit einigen Monaten auf ihrer Internetseite und in Werbebroschüren die Vermietung von 96 angeblich "barrierefreien" Wohnungen in einem Stadtteil von Saarbrücken, bewirbt. Die Abmahnung erfolgte auf Initiative des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V., BSK, der als anerkannter Verbraucherschutzverband für seine Mitglieder und Verbraucher allgemein aktiv wurde.

Bereits jeder vierte Beschäftigte ab 50 Jahren ist schwerhörig. In den meisten Unternehmen sind die Auswirkungen eines Hördefizites im Berufsalltag und die Hürden, auf die Betroffene stoßen, jedoch unbekannt. Das Projekt hörkomm.de hat nun einen Leitfaden zur barrierefreien, hörfreundlichen Gestaltung von Arbeitsumgebungen entwickelt. Dort werden geeignete Aufklärungsmaßnahmen vorgestellt, die helfen, das Thema Schwerhörigkeit aus der betrieblichen Tabuzone zu holen. Checklisten und Best-Practice-Beispiele zu guter Akustik am Arbeitsplatz und barrierefreier Kommunikationstechnik bilden weitere Schwerpunkte des Leitfadens.

Vor kurzem wurde die bundesweit erste Zielvereinbarung eines Kulturverbands mit einem Landesverband der Selbsthilfeorganisationen Behinderter in Rheinland-Pfalz geschlossen. Die Vertragspartner verständigten sich auf eine Reihe gemeinsamer Maßnahmen, für deren Umsetzung sie sich in den kommenden fünf Jahren einsetzen werden. So wird der Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. die Museen beraten, auf welche Weise die Belange behinderter Menschen in Hinblick auf Barrierefreiheit in Dauer- und Wechselausstellungen sowie bei museumspädagogischen Angeboten berücksichtigt werden.