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Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilt, stellt der Bund 50 Millionen Euro zur Verfügung, um kleine Stationen (mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag) barrierefrei zu machen. Die Bahn verzichtete bislang in der Regel bei diesen Stationen bei Neu- und Umbaumaßnahmen auf einen stufenfreien Ausbau von Aufzügen oder langen Rampen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) veranstalten am 27. Oktober 2015 in Dresden unter dem Titel "Eine Bildungs- und Arbeitswelt für alle" ein Symposium zur barrierefreien Arbeitsgestaltung. Dort berichten Expertinnen und Experten, wie schon bei der Planung von Neu- und Umbauten, von Dienstleistungen und bei der Beschaffung von Produkten (zum Beispiel von Arbeitsmitteln) Gestaltungsprinzipien der Barrierefreiheit beachtet werden können.

In der Online-Zeitschrift „Informationspraxis“ (Bd. 1, Nr. 1 (2015)) ist vor kurzem der Online-Artikel "Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek" erschienen. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Barrierefreiheit in den digitalen Angeboten wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliotheken in Deutschland angekommen ist. Das Fazit: Barrierefreiheit muss gewollt, geplant und sinnvoll umgesetzt werden. Technische Komponenten sind ein wichtiger, doch meist erst der zweite Schritt.

Wie lassen sich Denkmalschutz und Barrierefreiheit vereinbaren? Zu diesem Themenkomplex legt das Landesdenkmalamt Berlin einen Leitfaden vor. Darin dokumentiert sind Lösungsansätze zur barrierefreien Erschließung bekannter Berliner Baudenkmale, die von Studentinnen und Studenten der TU Berlin 2014 entwickelt worden sind.

Am 1. Juli 2015 startete die neue Plattform hörfilm.info mit umfangreichen Informationen rund um das Thema Audiodeskription - so nennt man Bildbeschreibungen, die in den Dialogpausen eines Filmes eingesprochen werden und in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreiben. Audiodeskription (AD) macht einen Film zum Hörfilm - perfekt zugänglich für blinde und sehbehinderte Menschen.