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Die Raumakustik-Norm vom Ende der Sechzigerjahre wurde von 1999 bis 2004 überarbeitet. Die Neubearbeitung nach über 30 Jahren des Bestandes war damals erforderlich, weil in der alten Fassung überhaupt keine Aussagen zu Beschallungsanlagen und deren Wechselwirkung mit der Raumakustik vorhanden waren und weil die alte Norm auch keine Aussagen zu einer für Hörgeschädigte integrativen Raumgestaltung enthielt. Mitten in der Bearbeitungszeit trat 2002 das BGG in Kraft. Weil – wie oben erwähnt – auch Grundzüge zu Beschallungsanlagen in die Norm mit aufgenommen wurden, erhielt sie damals zusätzlich auch einen Abschnitt über Höranlagen.

Die EU zeichnet auf der Preisverleihung im Dezember das Engagement von Städten zur Barrierefreiheit für behinderte und ältere Menschen aus. Eine  europäische  Jury,  bestehend  aus  Fachleuten  für  Barrierefreiheit  sowie Vertretern/-innen des European Disability Forum, der Organisation Age Platform Europe und der Europäischen Kommission, haben fünf Städte für den Access City Award  2016  in  die  engere  Wahl  gezogen.

Der Deutsche Behindertenrat begrüßt den neuen Konsens mit der Politik, die lange Zeit die Notwendigkeit einer derartigen Fachstelle geleugnet hatte. Der DBR fordert, dass die geplante Bundesfachstelle für Barrierefreiheit im kommenden April ihre Arbeit aufnimmt.

Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat die „Hinweise zu Mobilität und sozialer Exklusion“, Ausgabe 2015 herausgegeben. Räumlich mobil sein zu können ist in weiten Bereichen der Gesellschaft zur Bedingung für Teilhabe geworden. Wer die gesellschaftlichen Mobilitätsanforderungen nicht erfüllen kann, läuft Gefahr, Teilhabemöglichkeiten nicht wahrnehmen zu können und „abgehängt“ zu werden. Ungleiche Mobilitätschancen werden damit potenziell zu einem Merkmal sozialer Ungleichheit.

Ende Juli zogen die Vertragspartner eine positive Zwischenbilanz hinsichtlich der Umsetzung der vor 5 Jahren vereinbarten Ziele und Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit. In der neu errichteten und an ein ehemaliges Kloster angeschlossenen Jugendherberge in Leutesdorf (Kreis Neuwied) verlängerten sie deshalb die Zielvereinbarung um weitere fünf Jahre.