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Nachrichten zum Thema Tourismus

Heute hat der Tourismusausschuss des Bundestages zum ersten Mal einen Preis für herausragende Projekte im Bereich des barrierefreien Tourismus vergeben. Damit soll das wichtige Thema Tourismus für alle noch stärker in den Fokus von Politik und Gesellschaft rücken.

Am 6. März 2015 findet zusätzlich zum ITB Kongress der „Tag des barrierefreien Tourismus“ im Raum Berlin in Halle 7.3 statt. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) lädt Fachbesucher und Pressevertreter zum Dialog mit Praktikern und Experten zum „Tourismus für Alle“ ein. Hochkarätige Referenten werden wieder für ein spannendes Programm sorgen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz hat einen Wettbewerb „Tourismus für Alle - Wettbewerb zur Entwicklung barrierefreier touristischer Modellregionen in Rheinland-Pfalz" gestartet. Der Wettbewerb wird in zwei Bewerbungsrunden durchgeführt. In jeder Runde ist vorgesehen, fünf Siegerregionen auszuwählen.

Eine Rahmenzielvereinbarung zwischen dem Deutschen Jugendherbergswerk Gesamtverband und der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen e. V. sowie den der Zielvereinbarung beigetretenen Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen konnte erfolgreich verabschiedet werden. Sie wurde nun auch im Zielvereinbarungsregister des BMAS eingetragen.

EU-Studie zum Thema ökonomische Bedeutung bestätigt die wirtschaftliche Bedeutung des barrierefreien Tourismus auf europäischer Ebene. So generieren bereits heute schon Reisende aus der EU, die besonders auf Barrierefreiheit angewiesen sind, einen Gesamtumsatz von 786 Mrd. €, was einem Anteil von 3 % am Bruttoinlandprodukt der EU entspricht (2012). Unter der optimistischen Annahme einer deutlichen Steigerung der Barrierefreiheit tourismusrelevanter Einrichtungen könnte der Beitrag dieser Reisenden um fast 40 % steigen. Noch deutlicher fallen die Potenziale bei den Gästen aus Nicht-EU-Ländern aus. Hier sind Steigerungsraten um bis zu fast 75 % möglich.

NatKo: Mehr öffentliches Engagement und bessere Koordination der Maßnahmen sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren. In der von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studie "Economic Impact and Travel Patterns of Accessible Tourism in Europe" kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass im barrierefreien Tourismus große wirtschaftliche Potentiale zu heben sind. Die Teilnehmer der während dieses Forschungsprojekts durchgeführten Fokusrunden wiesen insbesondere auf die Notwendigkeit besserer Koordination zwischen allen Akteuren hin und die Schaffung eines - möglichst europaweit - einheitlichen Kennzeichnungssystems für barrierefreie touristische Angebote hin.

Auch 2014 findet im Rahmen des ITB Berlin Kongresses der „Tag des barrierefreien Tourismus“ statt. In diesem Jahr führt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) den Tag des barrierefreien Tourismus in enger Zusammenarbeit mit der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e. V. (NatKo) durch. Im Fokus stehen die Herausforderungen des demografischen Wandels sowie die Entwicklung barrierefreier touristischer Angebote.

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) führt das Projekt „Barrierefreie Fernbusse“ durch. Ziel des Projektes ist, ein Lastenheft für die Beauftragung barrierefreier Fernbusse zu erstellen. Aufgabe des BKB in dem Projekt ist, die Mitgliedsverbände des BKB einzubinden. Außerdem moderiert der Geschäftsführer des BKB, Herr Kruse, die so genannte „Steuerungsgruppe“, die am Ende über das Lastenheft entscheiden soll.

Ziel des Projektes "Reisen für Alle" ist die Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote und Dienstleistungen, die sich primär an den zum Teil spezifischen Wünschen und Bedürfnissen der Gäste ausrichten und dabei den Anbietern bessere Möglichkeiten einer erfolgreichen Profilierung bieten. In Kooperation mit der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) wurden nun die ersten 28 “Zertifizierten Erheber Reisen für Alle” ausgebildet.

Die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e . V . (NatKo) gibt in ihrer Pressemitteilung eine Zusammenfassung des 2. Tages des barrierefreien Tourismus auf dem ITB Berlin Kongress am 8. März 2013. In den Diskussionsrunden sei deutlich geworden, dass Destinationen im Wettbewerb nur bestehen können, wenn sie die gesellschaftliche Entwicklung berücksichtigen und in Barrierefreiheit investieren. Als besondere Thematik stellte Rolf Schrader vom Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. die ersten Zwischenergebnisse des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts zur Entwicklung eines einheitlichen Kennzeichnungssystems für barrierefreie touristische Angebote in Deutschland vor.

Einfach in den Urlaub zu fahren bleibt für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen oft ein unerfüllter Wunsch – oder ein Risiko. Zu groß sind ihre Ängste oder Erfahrungen, unterwegs Überraschungen zu erleben, die ihr Urlaubserlebnis einschränken. Auf dem Tag des barrierefreien Tourismus, der von der NatKo in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und im barrierefreien Tourismus engagierten Organisationen bereits zum zweiten Mal auf der ITB durchgeführt wurde, wurde das neue bundesweite Kennzeichnungssystem öffentlich vorgestellt. Das Kennzeichnungssystem deckt alle Elemente der touristischen Servicekette ab. Es sichert vertrauensvolle und detaillierte Informationen für verlässliche Reiseentscheidungen.

Der "Tag des barrierefreien Tourismus" im Rahmen des ITB-Kongresses steht unter dem Thema: "Barrierefreiheit - Qualitäts- und Erfolgsparameter im Wettbewerb der Destinationen". Eröffnet wird die Veranstaltung von einem Vertreter der Welttourismusorganisation. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Vertreter von Visit England und der Deutschen Zentrale für Tourismus teil; für NatKo und DBSV sitzt Dr. Rüdiger Leidner in der Runde. Am Nachmittag präsentieren sich alle Mitveranstalter, darunter die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit der Tourismusmarketingorganisationen der Bundesländer, der Verein "Design für Alle Deutschland", der Bundesverband der Omnibusunternehmer sowie der DBSV zusammen mit dem Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT).

Am Vormittag des 08.03.2013 widmet sich der „ITB Berlin Kongress“ (Halle 7.1A, Saal New York 1) wieder dem Thema Barrierefreiheit. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr schließt mittags in Halle 7.3, Saal Europa, der 2. „Tag des Barrierefreien Tourismus“ an. Beide Veranstaltungen sind hochkarätig besetzt, u. a. mit Touristikern aus Großbritannien und Welttourismusorganisationen.

Das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) hat eine Umfrage über neue Kennzeichen für barrierefreie Tourismusangebote gestartet, schreibt der Nachrichtendienst Kobinet. Das Kennzeichnungssystem soll verständlich, verlässlich (Sicherheit), für internationale Gäste nutzbar und sympathisch/freundlich sein.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat einstimmig beschlossen, einen „Tag des barrierefreien Tourismus“ auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) mit 40.000 Euro zu unterstützen. Die ITB als Leitmesse der Reiseindustrie stellt eine einmalige Plattform dar, für barrierefreien Tourismus zu sensibilisieren und zu werben. Der im März 2012 erstmals auf der ITB durchgeführte „Tag des barrierefreien Tourismus“ mit rund 300 Besucherinnen und Besuchern hat den großen Informationsbedarf und das Interesse des Fachpublikums bestätigt.

Im Rahmen des Branchenforums erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers, dass das Thema "Barrierefreier Tourismus" als ein bedeutendes Querschnittsthema in der Landestourismuskonzeption 2011 - 2015 verankert wurde. Dort ist unter anderem die flächendeckende Umsetzung von Barrierefreiheit als Qualitätsmerkmal festgeschrieben. Sie ist auch Voraussetzung für eine Förderung aus dem Programm "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur."

Die Stadt Schwerin ist von der Stiftung „Lebendige Stadt“ und dem Bundesfamilienministerium als „barrierefreie Stadt“ ausgezeichnet worden. Mit einem europaweiten Wettbewerb hatten die Stiftung und das Ministerium Projekte gesucht, die die Eigenständigkeit, Mobilität und Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben fördern.

Viele behinderte oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Fluggäste werden weiterhin mit Problemen konfrontiert, weil sie ohne Grund abgewiesen werden oder andere ungerechtfertigte Forderungen erfüllen sollen, wenn sie eine Flugreise antreten wollen. Anlässlich der Paralympischen Spiele 2012 in London, zu denen sich jetzt Tausende behinderter Sportler und Zuschauer aufmachen, hat die Kommission Leitlinien veröffentlicht, die ihre Rechte bei Flugreisen klarstellen.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, hat heute in Berlin das Projekt „Tourismus für alle: Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote und Dienstleistungen in Deutschland“ vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, den barrierefreien Tourismus, der das Reisen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erleichtert und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessert, weiterzuentwickeln.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat die überarbeitete Neuauflage des Verzeichnisses barrierefreier Reisebusse vorgestellt. Das Verzeichnis gilt als Standard-Nachschlagewerk und wird wieder gemeinsam mit der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e. V. (NatKo) herausgegeben. Es enthält nicht nur Unternehmen, die Mitglied im bdo sind, sondern stand allen Busunternehmen offen.

Die Beauftragten der Länder gaben am 24.04.2012 zusammen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen eine Erklärung zum barrierefreien Tourismus in Deutschland ab. Im Rahmen dieser Erklärung wurden privatwirtschaftliche touristische Einrichtungen einschließlich Hotels und Gaststätten, Verkehrsunternehmen, Stiftungen und öffentlich-rechtliche Anstalten, Kirchen, Tourismusorganisationen und Kommunen aufgefordert, unter Mitwirkung von Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen die Barrierefreiheit von Einrichtungen und Dienstleistungen nach standardisierten Verfahren zu verbessern.

In der Landtagssitzung in Mecklenburg-Vorpommern am 15. März 2012 stimmten alle demokratischen Abgeordneten für einen Koalitionsantrag, der die Stärkung des barrierefreien Tourismus zum Ziel hat. Der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Detlef Müller, forderte die Landesregierung auf, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Unternehmens- und Tourismusverbänden im Land eine Leitlinie für barrierefreien Tourismus zu entwickeln.

Zum ersten Mal fand am 8. März 2012 im Rahmen des ITB Berlin Kongress der "Tag des barrierefreien Tourismus" statt. 300 Fachbesucher diskutierten am Vormittag gemeinsam mit Podiumsteilnehmern das Marktpotential eines barrierefreien Tourismus. Am Nachmittag konnten sich Interessierte über vielfältige Angebote und Initiativen des barrierefreien Tourismus in Deutschland informieren. Der Verband Deutscher Naturparke e. V. unterzeichnete anlässlich des Kongresses eine zuvor mit 12 Verbänden von Menschen mit Bewegungs-, Seh-, Hör- und Lerneinschränkungen ausgehandelte "Rahmen-Zielvereinbarung zum barrierefreien Naturerleben in den Naturparken in Deutschland".

Anlässlich der ITB 2012 unterzeichneten die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. sowie weitere Behindertenverbände eine Zielvereinbarung über Barrierefreiheit mit dem Verband Deutscher Naturparke.

Bei einer öffentlichen Anhörung des Tourismusauschusses am 08.02.2012 machten die Experten deutlich, dass es im Bereich der barrierefreien Reiseangebote noch viel Wachstumspotential gibt. Der Tourismusbranche sei bisher noch nicht ausreichend bewusst, welche ökonomische Bedeutung das barrierefreie Reisen mit Bezug auf den demografischen Wandel hat. Geschätzte zwei Milliarden Euro Umsatz würden der Branche so entgehen.

Die saarländische Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport hat am 19. Januar 2012 gemeinsam mit dem Direktor des Flughafens Saarbrücken und der Vorsitzenden der Landesvereinigung Selbsthilfe des Saarlandes sowie Vertretern von Behindertenverbänden auf dem Flughafen Saarbrücken in Ensheim eine Zielvereinbarung zur Herstellung von Barrierefreiheit unterzeichnet.

Am 18. Januar 2012 wurde eine Zielvereinbarung zwischen der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e. V. und dem Verband Deutscher Naturparke e. V. im Zielvereinbarungsregister des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales angekündigt. Inhalt dieser Vereinbarung ist das Thema "Barrierefreier Tourismus in Natur- und Landschaftsparken". Anerkannte Behindertenverbände, die dieser Zielvereinbarung beitreten möchten, können dies bis spätestens 15.02.2012 der BAG SELBSTHILFE mitteilen.

Im Zielvereinbarungsregister des Bundesministeriums für Arbeit uns Soziales wurde am 18. Januar 2012 eine Zielvereinbarung zwischen der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e. V. und dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e. V. angekündigt. Anerkannte Behindertenverbände, die dieser Zielvereinbarung beitreten möchten, können dies bis spätestens 15.02.2012 der BAG SELBSTHILFE mitteilen.

Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer war es im Rahmen der Gartenschau „Natur in Alzenau 2015“ in interdisziplinären Arbeitsgruppen Konzepte zu entwickeln, die im Sinne der Barrierefreiheit eine uneingeschränkte Zugänglichkeit und Erlebbarkeit öffentlicher Freiräume für die verschiedensten Nutzergruppen thematisieren. Dabei sollte insbesondere auf die Bedürfnisse von Kindern, älteren Menschen und Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen eingegangen werden.

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass das barrierefreie Reisen in der gesamten touristischen Leistungskette verankert wird. Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, gab im Rahmen des Tourismusgipfels des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) den Startschuss für ein Projekt zur „Entwicklung und Vermarktung barrierefreier Angebote und Dienstleistungen im Sinne eines Tourismus für Alle in Deutschland“.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat den Deutschen Behindertenrat, das Bundesverkehrsministerium, den Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer und den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zu einem Gespräch zum barrierefreien Fernbusverkehr eingeladen. Hintergrund des Gesprächs sind die Diskussionen um Änderungen zum Personenbeförderungsgesetz und Vorgaben zur barrierefreien Mobilität, die aus der UN-Behindertenrechtskonvention und der EU-Verordnung Nr. 181/2011 folgen.

Das RKW Kompetenzzentrum hat in Zusammenarbeit mit EDAD Europäisches Institut Design für Alle in Deutschland e. V. im Juni 2011 den Leitfaden "Gesund und sicher unterwegs - Konzepte und Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen im Tourismus" herausgebracht.

Im Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt erwartet den Besucher eine Ausstellung zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen. Auf 1500 Quadratmetern bekommen große und kleine Forscher leicht verständlich und spielerisch gezeigt, wie spannend Natur sein kann. Auch in Sachen Barrierefreiheit kann die Ausstellung punkten.

Am 31. Mai 2011 unterzeichneten der Geschäftsführer der "Sächsischen Dampfschifffahrt" Dr. L. Sebastian Meyer-Stork und der Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK Sachsen Horst Wehner und dessen Landesgeschäftsführer Ralph Beckert die erste Zielvereinbarung auf der Basis von § 14 des Sächsischen Integrationsgesetzes.

Künftig werden Audioguides in Leichter Sprache den Besuch im Spohr Museum erleichtern. Außerdem sollen Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgebildet werden, Führungen in Leichter Sprache durchzuführen. Weil das Spohr Museum mit Unterstützung von "Mensch zuerst", einem Verein zur Förderung der Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, als erstes Museum seine Dauerausstellung vollständig in Leichter Sprache erschließt, wird dieses Projekt vom Rotary Club Kassel unterstützt.

Am Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung behinderter Menschen (05.05.2011) wurden die Sieger im Landeswettbewerb "Barrierefreier Urlaub für alle in Mecklenburg-Vorpommern" geehrt. Unter anderem wurde die Barlachstadt Güstrow als Kommune mit behindertengerechten Angeboten ausgezeichnet.

Am Donnerstag, 5. Mai 2011, um 10:00 Uhr, stellt Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch auf dem Bonner Münsterplatz der Öffentlichkeit ein neues mobiles Informationssystem vor. Bonn ist die erste Stadt in Deutschland, die ihren Besucherinnen und Besuchern Informationen über barrierefreie Angebote mobil zur Verfügung stellt.

Am 7. April 2011 unterzeichneten der Verband der Campingplatzunternehmer Rheinland-Pfalz/Saarland und die Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Trier eine Zielvereinbarung zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit auf Campingplätzen. Die Verhandlungen wurden vom BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. im Rahmen der Projektförderung 2010 unterstützt.

Die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH lobt erstmals einen Innovationswettbewerb "ACCESSIBILITY" für Studenten und Absolventen aus.

Der Staatssekretär Rainer Bretschneider hat den 4. Innenstadtwettbewerb mit dem Titel "Innenstadt! - Barrierefrei!" in Brandenburg ausgelobt.

Sehenswürdigkeiten muss man nicht sehen! Rechtzeitig zur ITB 2011 bringt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) eine neu entwickelte Informationsdienstleistung an den Start. In der „Datenbank Touristische Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland“ (DaTABuS) werden Angebote dokumentiert, bei denen die speziellen Belange blinder und hochgradig sehbehinderter Touristen ausdrücklich berücksichtigt wurden.

Pünktlich zur Internationalen Tourismusbörse (ITB) vom 9. bis zum 13. März 2011 in Berlin präsentiert das BKB mit Unterstützung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) und des Hotelverbandes Deutschland (IHA) ein Handbuch zur Barrierefreiheit.

Für die einen soll ein Denkmal so unberührt bleiben wie möglich, für die anderen ist es erst dann ein Denkmal, wenn es von allen Menschen genutzt werden kann, also auch von Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, oder von Menschen, die mit Seh-, Hör- oder Lernbeeinträchtigungen leben.

Alle Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, die mindestens einen Übernachtungsbetrieb aufweisen, können sich bis zum 28. Februar 2011 am "Landeswettbewerb Barrierefreier Urlaub für Alle" beteiligen. Am Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung behinderter Menschen, 5. Mai 2011, wird der Gewinner der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Netzwerk bft barrier-free-tourism.eu und sein Medienteam "sehfrisch" beteiligen sich mit einem Video am Wettbewerb "Pottspot - drei Minuten Ruhrgebiet". Der Wettbewerb des Adolf Grimme Institutes möchte die "StadtLandschaft mit 10.000 Facetten" in Kurzvideos präsentieren.

Erstmals ist über die barrierefreie Gestaltung von Jugendherbergen eine Zielvereinbarung abgeschlossen worden. Am 22. Juni vereinbarten die Organisation der Jugendherbergen in Reinland-Pfalz mit den regionalen Verbänden und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen konkrete Schritte, die die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz barrierefreier machen sollen.

Ein einheitliches Signet "Barrierefreies Rheinland-Pfalz" kündigten Sozialministerin Malu Dreyer und der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul an. Vor 3 Tagen hatte Nordrhein-Westfalen ein landeseigenes Signet zur Kennzeichnung barrierefreier Gebäude vorgestellt.

Das Signet "NRW ohne Barrieren" will die barrierefreie Nutzbarkeit von Gebäuden schnell erkennbar machen. Die Landesbehindertenbeauftragte Nordrhein-Westfalens, Angelika Gemkow, stellte das Signet am 22. März 2010 der Öffentlichkeit vor.