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Nachrichten zum Thema Kommunikation

Am 1. Juli 2015 startete die neue Plattform hörfilm.info mit umfangreichen Informationen rund um das Thema Audiodeskription - so nennt man Bildbeschreibungen, die in den Dialogpausen eines Filmes eingesprochen werden und in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreiben. Audiodeskription (AD) macht einen Film zum Hörfilm - perfekt zugänglich für blinde und sehbehinderte Menschen.

Bereits jeder vierte Beschäftigte ab 50 Jahren ist schwerhörig. In den meisten Unternehmen sind die Auswirkungen eines Hördefizites im Berufsalltag und die Hürden, auf die Betroffene stoßen, jedoch unbekannt. Das Projekt hörkomm.de hat nun einen Leitfaden zur barrierefreien, hörfreundlichen Gestaltung von Arbeitsumgebungen entwickelt. Dort werden geeignete Aufklärungsmaßnahmen vorgestellt, die helfen, das Thema Schwerhörigkeit aus der betrieblichen Tabuzone zu holen. Checklisten und Best-Practice-Beispiele zu guter Akustik am Arbeitsplatz und barrierefreier Kommunikationstechnik bilden weitere Schwerpunkte des Leitfadens.

Kobinet-Meldung vom 24.08.2014: Der Sozialverband VdK Sachsen bedauert, dass im neuen Sächsischen E-Government-Gesetz die Forderungen nach einer verbindlichen Barrierefreiheit in der elektronischen Kommunikation nicht umfassend festgeschrieben wurden. Trotz intensiver Beratungen, unter anderem durch den Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und durch den Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wurde auf eine konkrete Formulierung verzichtet.

Wie der Nachrichtendienst kobinet berichtet, ist die Österreichische Gebärdensprache nun zum Immateriellen Kulturerbe in Österreich erklärt worden. Das hat die nationale UNESCO-Kommission in ihrer letzten Sitzung beschlossen.

Die Stiftung Digitale Chancen hat gemeinsam mit dem Institut für Informationsmanagement Bremen einen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Bürgerbeteiligungsprozessen entwickelt. Der Leitfaden enthält Hinweise und Empfehlungen, wie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen - aber auch älteren Bürgern oder Menschen mit geringen Kenntnissen der deutschen Sprache - bei der Gestaltung entsprechender Angebote angemessen berücksichtigt werden können.

Laut einer Pressemitteilung des Nachrichtensenders phoenix unter der Überschrift „phoenix weitet Angebot für Gehörlose und Hörgeschädigte aus“ soll es ab dem 8. Juli keinen Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern bei den Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ mehr geben. Stattdessen werden die beiden Nachrichtenformate mit Untertiteln ausgestrahlt.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund berichtete in einer Pressemitteilung über den weiteren Ausbau des Untertitelangebots im Fernsehen des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Hervorgehoben wurde die Zusammenarbeit des öffentlich-rechtlichen Senders mit dem Gehörlosen-Bund und seinen vier norddeutschen Landesverbänden in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern.

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung nach einer verständlicheren Formulierung von Gesetzestexten und Schriftstücken von Behörden und anderen staatlichen Stellen. Dazu soll nach Ansicht der Abgeordneten die rechtliche Verankerung einer verpflichtenden Anwendung der „Leichten Sprache“ geschaffen werden. In seiner Sitzung am Mittwochmorgen beschloss der Ausschuss mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen sowie der Fraktion Die Linke, eine darauf abzielende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales „als Material“ zu überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben. SPD- und Grünenfraktion sprachen sich für das höhere Votum „zur Berücksichtigung“ aus.

Der Nachrichtendienst Kobinet meldet am 21.08.2012, dass sich Lehrer, Therapeuten und Behördenmitarbeiter, die mit Familien mit gehörlosen Eltern zu tun haben, künftig Unterstützung beim Badischen Wohlfahrtsverband für Hörgeschädigte (BWH) holen können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BWH bieten sich als Dolmetscher für die Gebärdensprache an und helfen dadurch, Kommunikationshürden abzubauen.

Der NDR ermöglicht erstmals gehörlosen und stark schwerhörigen Kindern einen barrierefreien Zugang zu seriösen, altersgerecht aufbereiteten Nachrichten (Quelle: Focus Online). Auf Basis der Radiosendung „Was diese Woche wichtig war“, die sonnabends auf NDR Info läuft, wird nun eine Online-Version in Gebärdensprache produziert.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für die Jubiläumsveranstaltung anlässlich der 10. Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises im Jahr 2012 bekannt gegeben. Aus allen Einreichungen wurden von der Vorjury zehn Hörfilmproduktionen ausgewählt. Weiterhin wurden zwei Projekte nominiert.

In einer Pressemeldung des ZDF kündigte Intendant Markus Schächter an, im Laufe des Jahres 2012 die Sendungen "Wetten, dass...?" und "maybrit illner" in das Untertitel-Portfolio aufzunehmen. Weiterhin soll das "heute journal", das jetzt schon mit Untertiteln gesendet wird, in der ZDF mediathek online in einer Version mit Gebärden-Dolmetscher abrufbar sein.

Die Bundestagsfraktionen von CDU, CSU und FDP haben in einem gemeinsamen Beschlussantrag vom 9. November 2011 gefordert, dass das bundesweite Filmangebot umfassend ausgeweitet werden müsse. Der Antrag ist in erster Lesung am 1. Dezember im Bundestag behandelt worden. Er wurde an die Ausschüsse überwiesen. Mit einer Entscheidung ist Anfang 2012 zu rechnen.

Der Weltkongress Braille21 ging am Freitag, den 30. September 2011, erfolgreich zu Ende. Der dreitägige Fachkongress zeigte in seinen zahlreichen Veranstaltungen, wie vielseitig die Brailleschrift eingesetzt werden kann. Dazu wurde der Dialog der Blindeneinrichtungen aus der ganzen Welt intensiviert, insbesondere zu den Entwicklungsländern.

Am 22.09.2011 ist die neue Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung, kurz BITV 2.0, in Kraft getreten. Auf der Grundlage des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) legt sie fest, dass alle Webangebote der Bundesverwaltung auch für behinderte Menschen zugänglich sein müssen und welche Anforderungen hierfür gelten.

Bei der Hörfilmpremiere des oscarprämierten Films „The King´s Speech“ am 8. September 2011 im Kleisthaus in Berlin forderte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, mehr Barrierefreiheit in Film und Fernsehen.

Trotz der Webstandards zur Barrierefreiheit stellt barrierefreies Webdesign viele Webadministratoren vor Rätsel. Das neue Buch "Barrierefreiheit verstehen und umsetzen: Webstandards für ein zugängliches und nutzbares Internet" von Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch bietet konkrete Handlungsanweisungen, wie mit einzelnen Aspekten des Webdesigns umzugehen ist und wie relevante Punkte der Barrierefreiheit bereits zu Beginn Eingang in die Planung von Webangeboten finden können.

Die SPD-Fraktion in Niedersachsen stellte am 24.11.2010 einen Antrag zum Ausbau von Programmangeboten für hör- und sehbehinderte Menschen im öffentlichen und privaten Fernsehen.

Der Internetauftritt des BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. hat im Test nach der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) 100 von 100 möglichen Punkten erreicht.

Hörbehindertenverbände haben einen Ausbau der barrierefreien Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF und DeutschlandRadio) gefordert. Dies sei Voraussetzung dafür, dass sie sich mit der geplanten Einführung einer verminderten Gebührenpflicht für hörbehinderte Menschen einverstanden erklären können.

Menschen mit Behinderungen in deutschen Werbespots? Die scheint es dort schlichtweg nicht zu geben. Obwohl die Statistik besagt, dass es in Deutschland über 6 Mio. schwerbehinderte Menschen gibt.

Die in Regensburg erscheinende „Mittelbayerische Zeitung“ ist seit Juni mit allen Lokal-Ausgaben als Hörzeitung zugänglich. Auf Initiative des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V. (BBSB) lässt der Verlag seine Druckausgabe am Telefon vorlesen.

Noch bis zum 15. Juli können Anbieter ihre Internetseite zum Wettbewerb „BIENE 2010“ anmelden. BIENE steht für „Barrie­refreies Internet eröffnet neue Einsich­ten“. Die „BIENEN“ werden für die besten deutschsprachigen Internet-Seiten vergeben.

Der Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat gestern den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Bundesländer mit der DBSV-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Der DBSV würdigte damit seinen außergewöhnlichen Einsatz für Barrierefreiheit in den Medien, insbesondere im Fernsehen.

Das Bundesministerium des Innern teilt mit, dass der Dienstleister des am 26. April 2010 gestarteten 115-Gebärdentelefons den Service verbessert habe. Seit dem 7. Juni 2010 könnten bis zu 20 Nutzerinnen und Nutzer das Gebärdentelefon gleichzeitig anrufen.

Seit letztem Sonntag wird das bundespolitische Fernsehmagazin "Bericht aus Berlin" mit Live-Untertiteln ausgestrahlt. Gehörlose und hörgeschädigte Zuschauerinnen und Zuschauer können die Sendung jeweils sonntags um 18:30 Uhr auf der Videotextseite 150 im ARD Text des Ersten verfolgen.

Im Rahmen einer festlichen Gala wurde am 23. März 2010 in Berlin der 8. Deutsche Hörfilmpreis verliehen. In Anerkennung des hohen Niveaus der 13 Nominierungen entschied sich die Jury dafür, zwei Preise zu vergeben.