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Nachrichten zum Thema Dienstleistungen

Die Vergabe des Produkt-Awards des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) tritt in die entscheidende Phase. Von den insgesamt 40 eingereichten Produkten erhielten 24 die Nominierung für die Endausscheidung. An dem vom ZVSHK zum zweiten Mal ausgelobten internationalen Design-Wettbewerb „Badkomfort für Generationen“ haben neben deutschen Sanitärunternehmen auch Hersteller aus Indien, Brasilien, Dänemark und der Schweiz teilgenommen.

Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bietet die Berliner Sparkasse ab sofort ein spezielles Online-Banking, angepasst für die Nutzung von Bildschirmleseprogrammen („Screenreader“). Auf die Nutzung von Bildern wird verzichtet. Die Skalierung beim Einsatz der Vergrößerungsfunktion des Browsers wurde optimiert. „Accesskeys“ können genutzt werden, um einzelne Bereiche der Webseite direkt mittels Tastenkombination anzusteuern.

Nach Informationen der Commerzbank wurde an allen Geldautomaten mit Kopfhörerbuchse (aktuell über 80 %) eine Sprachausgabe installiert. Geldautomaten, die noch nicht über eine Kopfhörerbuchse verfügen, werden sukzessive ausgetauscht.

Lebensmittelunternehmer müssen grundsätzlich vermeiden, dass Haustiere Zugang zu Räumen haben, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder gelagert werden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sieht im Mitführen von Blindenführhunden und anderen Assistenzhunden jedoch einen Sonderfall. Beim Mitführen von Blindenführ- und anderen Assistenzhunden in Lebensmittelbetrieben muss aber darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen und diese verunreinigen.

Gemeinsam mit 14 Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen hat der Sparkassenverband Baden-Württemberg am 1. Oktober 2013 eine „Zielvereinbarung zu barrierefreien Bankdienstleistungen“ unterzeichnet. Sozialministerin Katrin Altpeter bezeichnete die Zielvereinbarung als in vielerlei Hinsicht innovativ und beispielhaft. Das BKB hatte die Verhandlungen kontinuierlich unterstützt.

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag dem Gesetzentwurf zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten zugestimmt. Mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD wurde das Gesetz angenommen. Dabei ist es gelungen, gegenüber dem Originalentwurf eine Gesetzesfassung zu verabschieden, die die Belange behinderter Menschen besser berücksichtigt.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) weisen auf zwei Gesetzentwürfe hin, die für blinde und sehbehinderte Menschen sehr wichtig sind. Sie betreffen den elektronischen Rechtsverkehr (E-Justice-Gesetz) und das elektronische Verwaltungshandeln (E-Government-Gesetz). Beide Gesetzesinitiativen weisen bisher keine ausreichenden Regelungen zur Barrierefreiheit auf. DBSV und DVBS fordern deshalb dringend Nacharbeiten, damit blinde und sehbehinderte Menschen von der elektronischen Kommunikation mit Behörden nicht ausgegrenzt werden.

Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) laufen die Druckerpressen auf Hochtouren. Ab Mai 2013 werden die neuen, motivisch unveränderten Euroscheine eingeführt. An der Gestaltung der neuen Euroscheine hat die Europäische Blindenunion (EBU) erneut mitgewirkt, um zu gewährleisten, dass die Banknoten für blinde und sehbehinderte Verbraucher möglichst einfach zu erkennen und unterscheiden sind. Für sehbehinderte Menschen erleichtert die farbliche Gestaltung der Scheine die Unterscheidung; jede Wertgröße hat ihre charakteristische Grundfarbe. Die Wertangaben auf der Vorderseite sind groß, fettgedruckt und befinden sich immer an der gleichen Stelle. Neu ist, dass die Wertzahl in erhabener, leicht zu ertastender Reliefschrift aufgebracht ist. Blinde Menschen können, wie bei den Scheinen der ersten Serie, die Wertgrößen anhand der jeweiligen Abmessungen unterscheiden. Zusätzlich haben alle Banknoten der neuen Serie am Rand tastbare Markierungen, um möglichen Verwechslungen vorzubeugen.

Es soll erreicht werden, dass seitens der Hersteller von Gebrauchsgegenständen des täglichen Bedarfs der Grundsatz des "Design für Alle" im Interesse älterer und behinderter Menschen stärkere Beachtung findet. Gemeinsam mit Unternehmen und Behindertenverbänden soll darauf hingewirkt werden, dass unter Federführung des BMWi handlungsleitende Kriterien für das Konzept "Design für Alle" entwickelt werden. Die Ausschreibung läuft noch bis 24.09.2012.

Wie der Nachrichtendienst KOBINET der Kooperation Behinderter im Internet e. V. berichtet, wurde am 06.06.2012 eine Zielvereinbarung zwischen Verbänden der Selbsthilfe behinderter Menschen und dem E aktiv Markt Stiegler in Haßloch zum Thema "Barrierefreier Einkauf" verabschiedet. Damit gibt es in Rheinland-Pfalz mittlerweile 25 Zielvereinbarungen mit Unternehmen.

Am 2. März 2012 wurde eine Zielvereinbarung zwischen dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg im Zielvereinbarungsregister des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales angekündigt. Verhandlungsgegenstand sind barrierefreie Dienstleistungen des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg und seiner Mitgliedssparkassen.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Handelspräsident Josef Sanktjohanser gaben am 25. März 2010 in Berlin den Startschuss für das neue Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen".