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Nachrichten zum Thema Bildung

Das Bundeskabinett hat heute die Unterzeichnung des Vertrags von Marrakesch durch die Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Die Unterzeichnung wird im Juni 2014 erfolgen. Der internationale Vertrag soll den Zugang zu veröffentlichten Werken für blinde, sehbehinderte oder sonst lesebehinderte Personen verbessern. Er wurde im Rahmen der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ausgehandelt. Die Verhandlungen wurden am 28. Juni 2013 in Marrakesch abgeschlossen.

Die Stiftung Lesen feiert ihr 25-jähriges Bestehen: Am 10. Juni 2013 gibt es ein großes Lesefest im Garten von Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Joachim Gauck, der als Schirmherr der Stiftung begrüßt. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) zeigt hier in einer Leselounge ihre ausgewählte Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen.

Nachrichten aus aller Welt in "Leichter Sprache" zum Lesen, Hören und Sehen finden Sie ab sofort wieder unter www.nachrichtenleicht.de. Das zeitlich befristete Nachrichtenportalprojekt wurde im vergangenen Jahr vom Studiengang Online-Redakteur der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Dr. Petra Werner ins Leben gerufen. Es startet nun in Kooperation mit dem Deutschlandfunk erneut.

Der Hessische Rundfunk sendet ab heute die Hauptausgabe der hessenschau um 19.30 Uhr mit Videotext-Untertiteln. Mit dieser Entscheidung soll gehörlosen Menschen eine aktive Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben in Hessen ermöglicht werden.

Die Weltblindenunion, die Europäische Blindenunion und der DBSV bitten alle Leser, die Leiterin der deutschen WIPO-Delegation anzuschreiben und diese aufzufordern, sich für einen verbindlichen WIPO-Vertrag einzusetzen. Der "Blindenvertrag" soll den Zugang blinder Menschen zu Informationen wesentlich verbessern.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. hat eine Zielvereinbarung mit der Volkshochschule Mainz e. V. im Zielvereinbarungsregister des BMAS angemeldet. Verhandlungsgegenstand sind die Herstellung von physikalischer Barrierefreiheit und Sensibilisierungsmaßnahmen. Anerkannte Behindertenverbände, die dieser Zielvereinbarung beitreten möchten, können dies bis spätestens 26.06.2012 der LAG Selbsthilfe mitteilen.

Das Europäische Parlament hat in seiner Plenarsitzung am 16.02.2012 einstimmig einen von der Europäischen Blindenunion (EBU) eingebrachten Resolutionsantrag angenommen, der die EU-Kommission und den Europäischen Rat auffordert, die Bestrebungen für einen WIPO-Vertrag zu unterstützen. EU-Abgeordnete aller Fraktionen hatten in einer parlamentarischen Anfrage am Abend zuvor EU-Kommissar Michel Barnier, zuständig für Binnenmarkt und Dienstleistungen, aufgerufen, den Widerstand der Europäischen Union gegen ein verpflichtendes internationales Abkommen aufzugeben. Blinde und sehbehinderte Menschen haben derzeit nur sehr begrenzt Zugang zu Büchern und anderen Druckerzeugnissen, weil über 95 Prozent aller veröffentlichten Werke in Europa nicht barrierefrei verfügbar sind.

Das BKB-Projekt "Pilot-Schulung Leichte Sprache" ist Ende Oktober ein gutes Stück vorangekommen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zum 2. Teil der Schulung für Prüferinnen und Prüfer von Leichter Sprache. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Vertiefung der Regeln und sehr viel praktische Übungen.

Ab sofort finden Sie Hinweise zum Führen von Zielvereinbarungsverhandlungen auch als Gebärdensprachvideo. Die Hinweise sind eines der Ergebnisse des BKB - Projektes "Schulung für hörgeschädigte Menschen zu Zielvereinbarungen".

Seit heute können sich die Nutzer der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) für die amerikanische webbasierte Bibliothek Bookshare anmelden. Aktuell stehen den neuen Bookshare-Nutzern aus Deutschland etwa 29.000 barrierefreie Titel in mehreren Sprachen zur Verfügung.

Im Moment verhindert die Vielzahl der unterschiedlichen Schulbücher, dass eine genügend große Auflage für eine barrierefreie Aufbereitung der Lernmittel zu Stande kommen kann. Daher unterstützt der DZB die Initiative einiger CDU-geführter Bundesländer, ein Deutschlandabitur mit gemeinsamen Abiturstandards einzuführen. Bundesweit einheitliche Lehr- und Lernmittel wären ein wichtiger Schritt, um vergleichbare Voraussetzungen für alle Schüler zu schaffen und um insbesondere die Inklusion behinderter Schüler zu erhöhen.

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention 2009 hat sich Deutschland dazu verpflichtet, alle Kinder in einem inklusiven Schulsystem gemeinsam zu unterrichten. Der Jakob Muth-Preis setzt notwendige Impulse für die Entwicklung von Inklusion in Deutschland, indem Beispiele gelungener Praxis ausgezeichnet werden.

Am 16. Mai 2011 fand in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) der erste Workshop zum BKB-Projekt "Barrierefreie Lexika" statt. Ziel des Projektes ist es, digitale Nachschlagewerke barrierefrei zu gestalten.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) veröffentlicht zum Welttag des Buches am 23. April 2011 einen Anforderungskatalog für barrierefrei gestaltete Schulbücher.

Das Netzwerk Artikel 3 e. V. hat die zweite, leicht ergänzte Auflage der Schattenübersetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) veröffentlicht. Anfang 2009 war die erste Ausgabe der Schattenübersetzung in einer Auflage von 5.000 Exemplaren vorgelegt worden.

Als erstes Bundesland stellt Rheinland-Pfalz am 25. März 2010 im Rahmen der Veranstaltung "Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" einen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen vor.

Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet über die neue Zentralbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.