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Nachrichten zum Thema Bauen und Wohnen

Innovative Ideen für Gebäude von morgen und Ausblicke auf die künftige Wohnungspolitik: Mit diesen Themen präsentiert sich die Forschungsinitiative Zukunft Bau auf der Baufachmesse bautec 2016 in Berlin vom 16. bis 19.02.2016. Aus aktuellem Anlass werden am 19.02.2016 von 12.00 bis 13.00 Uhr zentrale Neuerungen beim Barrierefreien Bauen im Rahmen der laufenden Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) vorgestellt, so unter anderem auch die überarbeitete Neuauflage der Broschüre "Leitfaden Barrierefreies Bauen".

Wie lassen sich Denkmalschutz und Barrierefreiheit vereinbaren? Zu diesem Themenkomplex legt das Landesdenkmalamt Berlin einen Leitfaden vor. Darin dokumentiert sind Lösungsansätze zur barrierefreien Erschließung bekannter Berliner Baudenkmale, die von Studentinnen und Studenten der TU Berlin 2014 entwickelt worden sind.

FSB Franz Schneider Brakel GmbH & Co. KG, Geberit Vertriebs GmbH, Hansgrohe SE, HEWI Heinrich Wilke GmbH und Oventrop GmbH & Co. KG sind die fünf Gewinner des Design-Wettbewerbs „Badkomfort für Generationen“, die auf der diesjährigen Weltleitmesse ISH den ZVSHK-Produkt-Award verliehen bekamen. In der international besetzten Jury war auch das BKB über Herrn Langguth-Wasem (Bundesvorsitzender BAG SH) vertreten.

Nachdem der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) Ende Oktober die Saarbrücker Siedlungsgesellschaft GmbH (SGS) wegen irreführender Werbung abmahnen ließ, hat diese nun eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnet und vorgelegt (siehe BKB-Nachricht vom 17.11.2014).

Welche Folgen unwahre Werbeversprechen nach sich ziehen, bekam die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft GmbH zu spüren. Die SGS erhielt jetzt eine Abmahnung wegen irreführender Werbung zugestellt, weil sie seit einigen Monaten auf ihrer Internetseite und in Werbebroschüren die Vermietung von 96 angeblich "barrierefreien" Wohnungen in einem Stadtteil von Saarbrücken, bewirbt. Die Abmahnung erfolgte auf Initiative des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V., BSK, der als anerkannter Verbraucherschutzverband für seine Mitglieder und Verbraucher allgemein aktiv wurde.

Zum zweiten Mal startet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) im September seinen internationalen Designwettbewerb für generationsübergreifende Badprodukte. Interessierte Unternehmen sind aufgerufen sich mit Produkten im Sinne des Design für Alle für den ZVSHK-Produkt-Award Badkomfort für Generationen zu bewerben. Ab
dem 1. September 2014 ist hierfür die Webseite www.zvshk-award.com freigeschaltet. Die Gewinner werden am 12. März 2015 auf der ISH 2015, der Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, ausgezeichnet und der Öffentlichkeit präsentiert.

Am 17.03.2014 trat die Neufassung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau) in Kraft. Erklärtes Ziel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist das nachhaltige, kostengünstige und rechtssichere Planen und Bauen in Berlin. Die ABau beschreibt die Prozessabläufe von der Bedarfsermittlung und Planung bis zur Durchführung von Baumaßnahmen.

Im Zusammenhang mit der Herausgabe der Broschüre "Barrierefrei umbauen und bauen - mehr Lebensqualität für alle" veröffentlichte der Sozialverband Deutschland e. V. ein Informationsvideo zum barrierefreien Bauen.

Das BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. und der Beuth Verlag haben zum morgigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung gemeinsam das neue Online-Portal "Wegweiser Barrierefreiheit" veröffentlicht. Mit dem neuen, barrierefreien Portal wollen BKB und Beuth Abhilfe schaffen bei der nicht zu unterschätzenden Barriere „fehlende barrierefreie Information“. Die neue Plattform bietet einen schnellen Überblick über die einschlägigen rechtlichen und technischen Bestimmungen, die für die Anwender erschwert werden durch Regelungen auf der Ebene des Bundes und der Länder, die Vielschichtigkeit des Themas und fehlende barrierefreie Formate.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat das Forschungsprojekt „Bad der Zukunft“ gestartet. In Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. werden Design-Studenten gemeinsam mit Praktikern aus dem Sanitärhandwerk zukunftsweisende Badkonzepte entwickeln. Eingebunden sind auch Badnutzer, die in ihrem Alltag auf barrierefreie Bäder angewiesen sind. Die Forschungsergebnisse werden auf der internationalen Sanitär- und Heizungsmesse ISH im März 2015 vorgestellt.

Am 27.05.2013 wurde der Normenentwurf der E-DIN 18040 „Barrierefreies Bauen — Planungsgrundlagen“ — Teil 3: „Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum“ veröffentlicht. Die später endgültig fertiggestellte DIN 18040-3 wird die derzeit noch gültige DIN 18024-1 ersetzen. Bis zum 27.09.2013 besteht für alle interessierten Bürger die Möglichkeit, sich zu diesem Normenentwurf zu äußern und schriftlich Einsprüche abzugeben.

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat den Normenentwurf der DIN 32986 "Taktile Schriften - Anbringung von Braille- und erhabener Profilschrift“ im März veröffentlicht. Er steht online zur Einsichtnahme zur Verfügung. Einsprüche können bis zum 25. Juli 2013 beim DIN eingereicht werden. Mitglieder aus Selbsthilfeverbänden sind gebeten, zur abgestimmten Vorgehensweise Anmerkungen bis zum 10. Juli 2013 beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) einzureichen.

Im Rahmen der Weltleitmesse ISH hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) am 14. März 2013 in Frankfurt am Main den Produkt-Award „Badkomfort für Generationen“ an fünf Preisträger vergeben. Die Preisverleihung fand im Beisein von Günther Hoffmann, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung statt, der Dr. Peter Ramsauer, Schirmherr des Awards, vertrat.

Die Deutsche Blindenstudienanstalt e. V. (blista) bietet ab sofort wichtige DIN-Normen in Braille-Schrift oder im Daisyformat an: DIN 18040-1 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen“ – Teil 1: „Öffentlich zugängliche Gebäude“, DIN 32975 „Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung“, DIN 32976 „Blindenschrift – Anforderungen und Maße“ und DIN 32984 „Bodenindikatoren im öffentlichen Raum“.

Wie das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Rahmen einer von der KfW Bankengruppe beauftragten Studie ermittelte, müssen bis zum Jahr 2030 gut 53 Mrd. Euro investiert werden, um Barrierefreiheit und damit eine altengerechte Infrastruktur zu schaffen. Mit der Studie liegen erstmals konkrete Zahlen für diesen Bereich vor, wodurch den Kommunen die Möglichkeit gegeben wird, ihre finanziellen Planungen diesbezüglich anzupassen.

Kobinet 07.01.2013: Angesichts des demographischen Wandels müssen deutsche Kommunen bis 2030 für den Abbau von Barrieren in der Infrastruktur 53 Milliarden Euro investieren. Dies geht aus der Studie "Altengerechter Umbau der Infrastruktur: Investitionsbedarf der Städte und Gemeinden" hervor, die das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag der KfW erstellt hat. © KfW

Die Broschüre "Barrierefrei - und jeder weiß, wo es lang geht!" basiert auf Forschungsergebnissen zur Kontrastoptimierung als Orientierungshilfe für Sehbehinderte. Sie stellt die praxisbezogenen Inhalte der aktuellen DIN 32975 (Kontrastenorm) dar. In leicht verständlicher Form werden typische Fehler und Lösungen zur Kontrastoptimierung kompakt zusammengefasst. Die Broschüre steht als barrierefreie PDF auf den Internetseiten der PRO RETINA, der BAG Selbsthilfe und des Projektbüros MV zur Verfügung.

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Bauministerkonferenz auf, Standards der Barrierefreiheit künftig in baurechtliche Genehmigungsverfahren für öffentliche als auch für private Bauvorhaben grundsätzlich zu verankern.

Bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde deutlich: Bei der barrierefreien Mobilität und dem barrierefreien Wohnen muss noch viel getan werden. Grundlage des Hearings waren insgesamt drei Anträge der SPD-Fraktion, der Linksfraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) teilt mit, dass nach einer von ihm in Auftrag gegebenen Umfrage nur ganze 6 Prozent der Deutschen über 30 Jahre ihre Wohnung oder ihr Haus in den nächsten 5 Jahren altersgerecht umbauen lassen wollen. Nur jeder Vierte der Über-50-Jährigen beschäftigt sich mit dem Thema "Barrierefreies Wohnen". Der ZVSHK fordert deshalb, finanzielle Anreize für entsprechende Investitionen zu setzen.

Die Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e. V. (STUVA) gibt Empfehlungen zu „Organisatorischen und baulichen Maßnahmen zur Bewältigung von Notfallsituationen körperlich und sensorisch behinderter Menschen in Hochhäusern und öffentlichen Gebäuden mit hoher Benutzerfrequenz“. Einen Kurzbericht zum Download und Informationen zum detaillierten Schlussbericht finden Sie im ausführlichen Artikel.

Die Broschüre „Barrierefreie Gestaltung von Kontrasten und Beschriftungen“ von Dipl.-Päd. Dietmar Böhringer ist ab sofort im Fraunhofer IRB Verlag erhältlich. In der Broschüre werden die Regelungen der DIN 32975 allgemein verständlich erläutert.

Wie der Nachrichtendienst kobinet berichtet, weist die statistische Übersicht des Deutschen Studentenwerkes zum 1. Januar 2011 insgesamt 1.353 öffentlich geförderte Wohnplätze für Studierende aus, die für Rollstuhlnutzer geeignet sind.

Der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik hat beschlossen, dass bei der sicherheitstechnischen Bewertung für in Betrieb befindliche Aufzüge die barrierefreie Nutzung von Aufzügen durch Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden muss, sofern von einer Nutzung durch Menschen mit Behinderung auszugehen ist.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat eine Neufassung der Broschüre "Barrierefreies - Universales Bauen" herausgebracht. Grund für die Überarbeitung war die Aktualisierung der Rechtsvorschriften und sonstigen Informationen zum barrierefreien Bauen. Weiterhin wurden Aspekte des Demografischen Wandels und Universalen Bauens aufgenommen.

Informationen über Wohnberatungsangebote in Deutschland zu finden war bisher schwierig. Daheim statt Heim hat deshalb die vielen, an ganz unterschiedlichen Stellen zu findenden Angebote recherchiert und verlinkt. Ab dem 1. August 2011 steht dieser Service auf www.bi-daheim.de übersichtlich nach Bundesländern sortiert zur Verfügung.

Der "Berliner Kurier" berichtete in seiner Sonnabend-Ausgabe über einen Vermieter, der den Fahrstuhl seines Mietobjektes nach beinahe 3 Monaten noch immer nicht reparieren ließ. Vor allem ältere Bewohner haben nun erhebliche Schwierigkeiten.

Seit 24. April 2011 gilt die neue Bauproduktenverordnung (kurz BauPVO). Sie ersetzt mit sofortiger Rechtskraft, ohne vorherige nationale Umsetzung, die bis dato geltende Bauprodukten-Richtlinie (kurz BPR).

Vertreter und Vetreterinnen des Landtags in Nordrhein-Westfalen und der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen nehmen Zielvereinbarungsverhandlungen über den behindertengerechten Umbau des Parlaments am Rhein auf.

Welche Anforderungen an Wohnungen und so genannte öffentlich zugängliche Gebäude, wie Museen, Theater, Sportstadien zu stellen sind, damit sie nach allgemein anerkannten Standards als barrierefrei gelten können, sind in Normen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) festgehalten. Anfang März ist hierzu eine neue DIN-Norm mit der Nummer 18040 verabschiedet worden, die im Sommer 2010 veröffentlicht sein soll.